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7. 10 2016

Kanalbau in Flüssigboden

Bereits in vier abgeschlossenen Kanalbaumaßnahmen konnte VOGEL Ingenieure in den vergangenen zwei Jahren seine Auftraggeber von den immensen Vorteilen der Verwendung von Flüssigboden bei der offenen Bauweise überzeugen. Ob zur Herstellung eines Großkanals DN 2200 in nicht belastungsfähigen Bodenschichten unter Grundwassereinfluss oder zur Herstellung von Anschlussleitungen in Kies-Sand-Böden der Rheinebene, die Flüssigbodentechnologie ist das Bau- und Bettungsverfahren der Zukunft. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Entscheidend sind eine optimale und aufeinander abgestimmte Planung des Ingenieurbauwerks und der Flüssigbodenanwendung.

Die technologischen und wirtschaftlichen Vorteile sind überzeugend. Gleichwohl kommt der Auswahl des Flüssigbodenverfahrens eine für den Erfolg grundlegende Bedeutung zu. Nur nach RAL-Gütezeichen 507 überprüfte und überwachte Verfahren (Herstellung) sind ausreichend geprüft und vor allem in wechselnden Bodenarten erfolgreich nutzbar. Hierbei bleiben die bodentypischen Eigenschaften und die erneute Lösbarkeit erhalten. Der gesamte Aushub wird vor Ort wiederverwendet. Dies bedeutet, dass das Kreislaufwirtschaftsgesetz im Kanalbau hierdurch erstmals real umgesetzt werden kann. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang die Kompetenz des Anwenders. Dieser hat völlig andere Verlegeaspekte und Arbeiten zu beherrschen, insofern bedarf es ausreichend erfahrener und mit der Anwendungstechnologie vertraute Unternehmen, um die Vorteile des Flüssigbodens umfänglich sicherstellen zu können.

Die wesentlichen Vorteile für den Netzbetreiber: optimale Rohrbettung, längere zu erwartende Nutzungsdauern, oft geringere Kosten, bessere Gesamtwirtschaftlichkeit auch hinsichtlich der Lebenszykluskosten.

Die gleichzeitigen Vorteile für die unmittelbaren Anwohner sind signifikant: kürzere Bauzeiten, kaum Erschütterungen, weniger Lärm und Staub.

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